Kinderzahnheilkunde

Die "Primär-Prophylaxe" beginnt schon in der Schwangerschaft, indem die Zähne der Mutter saniert werden. Denn Karies ist ansteckend und bakterieller Übertragung kann man durch die richtigen Verhaltensweisen gut vorbeugen. So sollte die Mutter es als "Primär-Prophylaxe" vermeiden, den Nuckel des Babys abzulutschen und darauf verzichten, Säfte oder Milch mit Honig in das Fläschchen zu geben. Milch oder Mineralwasser reichen vollkommen aus und sind gesünder.

Im Kindergartenalter sollten die kleinen Patienten möglichst regelmäßig an den Besuch beim Zahnarzt gewöhnt werden und das auf ganz spielerische Art und Weise. Denn nur so kann Vertrauen aufgebaut werden und die Angst vor dem Zahnarzt erst gar nicht entstehen. Bei den ersten Besuchen steht die Prophylaxe und die Ernährungsberatung im Vordergrund, ebenso das Erleben einer neuen Situation: wie der Stuhl hochfährt, wie sich mit dem Wasser spielen lässt, welche Geräusche Bohrer und Absauger machen und noch so manche Zaubertricks. Eine schmerzhafte Behandlung wird nicht durchgeführt. Denn gerade das Kleinkind kann meist mit schonenden Maßnahmen gut zahnärztlich betreut und versorgt werden.