Zahnarztphobie: Was kann man tun?

Die Angst vor dem Zahnarzt kann auf schlechten Erfahrungen beruhen, aber auch Patienten, die noch nie beim Zahnarzt waren, können an dieser Phobie leiden. Was kann man tun: da sind beide Seiten gefordert, der Patient und der Zahnarzt.


Was wir tun können:
• Wir legen den Termin so, dass möglichst keine Wartezeiten entstehen und genügend Zeit für eine entspannte Behandlung gewährleistet ist.

• Wir erklären vorab genau, was gemacht wird und mit was der Patient zu rechnen hat. So entstehen keine unliebsamen Überraschungen.

• Vor der Behandlung führen wir ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten, denn er sollte wissen, dass die Angst vor dem Zahnarzt weit verbreitet ist und nicht nur er dieses Problem hat.

• Wir sorgen für eine entspannte Atmosphäre und bieten CD-Player mit Kopfhörer an, damit der Patient während der Behandlung anstatt der unangenehmen Geräusche seine Lieblingsmusik hören kann.

• Wir gehen ganz behutsam vor und betäuben auf Wunsch auch bei kleineren Eingriffen. Vor dem Setzen der Spritze wird die Einstichstelle mit einem Spray unempfindlich gemacht oder wir wählen eine Methode, bei der das Arzneimittel direkt in das subkutane Gewebe, also unter die Haut, platziert wird und das ohne schmerzhaften Einstich.

• Wir geben Ihnen nach der Behandlung Schmerzmittel mit, damit auch nicht das geringste Schmerzgefühl aufkommen kann.

• Wir sind auch spezialisiert auf kleine ängstliche Patienten, die noch mehr Zuwendung und Einfühlungsvermögen benötigen.

Was der Patient tun kann:
• Kommen Sie nicht erst, wenn die Schmerzen unerträglich werden. Ein Besuch beim Zahnarzt ohne Beschwerden ist die beste Methode, die Angst in den Griff zu bekommen.

• Sprechen Sie ganz offen über Ihre Furcht, wir verstehen das.

• Sagen Sie es uns, wenn Sie eine Pause benötigen. Wir haben viel Zeit für Sie reserviert und dann fühlen Sie sich auch nicht so ausgeliefert.

• Wir arbeiten auch mit alternativen Methoden und Entspannungsstrategien.

• Als Vorbereitung auf den Zahnarzt können Sie Entspannungstechniken erlernen, wie autogenes Training, Muskelentspannung, Meditation, Autosuggestion oder Yoga.

Wenn alles nichts hilft, beraten wir Sie gerne, welche psychotherapeutischen Maßnahmen sinnvoll und empfehlenswert sind.